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AfD und der Einstieg in die Atomenergie durch die Hintertür

Seit Wochen wird in Medien die Atomenergie als neuer Heilsbringer angepriesen. Gegen alle Fakten wird von tollen neuen Reaktorkonzepten berichtet, die wahre Wunder vollbringen und dann auch noch gegen die Klimakatastrophe helfen. Die AfD im Bundestag muss einen anderen Weg zum Wiedereinstieg in die Atomenergie gehen, denn die Klimakatastrophe existiert für sie ja nicht. Daher will sie neue Atomreaktoren, um die bislang schon angefallenen Atommüllberge mit Atomenergie zu beseitigen. Ein entsprechender Antrag stand heute im Bundestag zur Debatte. LINKE und Grüne, aber auch CDU, SPD und sogar die FDP kritisierten den Antrag. Dennoch wurde der Antrag in den Umweltausschuss überwiesen. zum Artikel auf umweltfairaendern.de


Anti-Atom-Demo in Münster

Das Aktionsbündnis SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster lädt zur Teilnahme an der ursprünglich für Februar geplanten und wegen des schweren Sturms vertagten Anti-Atom-Demo ein:

Die leider vom Sturm verwehte Uranmülldemo diese Woche hat einen neuen Termin: Wir gehen jetzt am Montag, 2. März, um 18 Uhr ab Hauptbahnhof in Münster auf die Straße gegen die unverantwortlichen Uranmüllexporte von Gronau via Münster nach Russland und für die sofortige Stilllegung der UAA Gronau. Bitte tragt den neuen Demo-Termin in euren Kalender ein und helft bei der Mobilisierung – wir werden sogar wieder eine Gastrede von Vladimir Slivyak von Ecodefense erhalten, weil Vladimir an dem Wochenende ohnehin auf einer Anti-Urenco-Konferenz im benachbarten Almelo, am Standort der niederländischen UAA – eingeladen ist.

Der Termin ist auch deshalb wichtig, weil am 4. März der Staatsvertrag von Almelo 50 Jahre alt wird. Mit dem Vertrag haben damals die Bundesregierung sowie die Regierungen von NL und GB die Urenco gegründet und damit die Urananreicherung in Westeuropa auf den Weg gebracht. Wir sagen: 50 Jahre sind mehr als genug – Urananreicherung ist unverantwortlich, hält Schrottreaktoren wie Tihange und Doel am Leben und gefährdet den Frieden weltweit.

Weitere Informationen: www.sofa-ms.de, www.urantransport.de


 

GNS-Logo mit Anti-Atom-Aufkleber "Atomausstieg? Duisburg strahlt weiter ..."Wie sieht´s denn nun in Duisburg aus? Die GNS wollte ja eigentlich zu Ende 2019 hier dichtmachen.

Die Verarbeitung von Abfällen ist laut Auskunft der GNS inzwischen eingestellt worden. Die erforderlichen Arbeiten zur Räumung der Hallen sowie die Freigabe, die für die Rückgabe der Umgangsgenehmigung erforderlich ist, stehen – ebenfalls nach Informationen der GNS – kurz vor dem Abschluss.

Danach sollen noch abschließende baulichen Restarbeiten durchgeführt werden. Angepeilt wird nun, das Gelände bis Ende März 2020 an den Eigentümer zurückzugeben.


Pentagon zeigt Interesse an Urenco-Uran:

Foto: UAA Nee

US-Bericht sieht Kostenvorteile für US-Militär
Das US-Verteidigungsministerium hat aus Kosten- und Zeitgründen Interesse an wesentlich höher angereichertem Uran des auch in Gronau tätigen Urananreicherers Urenco für neue militärische Modulreaktoren bekundet. Das meldet das US-Magazin Physics Today in seiner Januar-Ausgabe unter Berufung auf einen Bericht des Pentagons von 2018. Urenco betreibt in Gronau/Westfalen die einzige deutsche Urananreicherungsanlage und gehört zu einem Drittel den Energiekonzernen RWE und EON. Derzeit geht rund die Hälfte des in Gronau angereicherten Urans in die USA. weiterlesen


Klimaretter Atomkraft?

Die Nuklearindustrie und ihre Verbündeten versuchen rund um die COP 25 und die drohende Klimakatastrophe, diese riskanteste Form der Energieerzeugung schönzureden. Hier gibts ein paar Hintergrundinfos und Gegenargumente


 

 

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