Aktuelles

Aktionstage gegen Urantransporte

Antiatom-Aktivist*innen aus Deutschland und Frankreich protestieren am Wochenende gegen Urantransporte quer durch die Republik und das Ruhrgebiet. Am Sonntag macht die zweitägige Aktion auch Halt in Duisburg. Wir empfangen die internationalen Aktivist*innen um 13 Uhr am Duisburger Hauptbahnhof und unterstützen sie auf ihrer letzten Etappe nach Gronau. weiterlesen

____________________________________________________________

Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ e.V.:
Pressemitteilungvom 24.01.2017

Westcastor-Resolution an NRW-Umweltministerium überreicht
Staatssekretär Knitsch: „Kein Castor-Transport in nächsten 2-3 Jahren“

Zumindest in den nächsten 2 bis 3 Jahren werde es keine Castor-Transporte aus
Jülich nach Ahaus geben. Das jedenfalls ist die Einschätzung von Staatssekretär
Peter Knitsch aus dem NRW-Umweltministerium. Vorgetragen wurde sie am
Montagabend (23.01.) bei einem Gespräch in Düsseldorf mit einer Delegation des
Aktionsbündnisses Münsterland gegen Atomanlagen. Knitsch begründete seine
Erwartung damit, dass durch die notwendige Anwendung neuer
Sicherheitsrichtlinien zum Schutz von Atomtransporten vor Terrorangriffen
umfangreiche Maßnahmen erforderlich seien, die längere Zeit in Anspruch nehmen
würden. weiterlesen

____________________________________________________________

Aktionstage gegen Urantransporte

train-areva-blanc-1024x552Aktive der Kampagne gegen Urantransporte planen für den 18. – 19. Februar 2017 Aktionstage gegen Urantransporte:

„Der sogenannte Atomausstieg ist beschlossen – Atompolitik kein Thema mehr? Dennoch fahren täglich Atomtransporte quer durch die Welt, um die Atomindustrie mit neuem Brennstoff zu versorgen. Uran wird abgebaut, umgewandelt, angereichert, in Brennelemente gepresst, zu Atomkraftwerken transportiert. Diese Transporte sind Lebensader und zugleich Achillesferse der Atomindustrie – ohne Atomtransporte könnten Atomkraftwerke nicht laufen. Weil wir einen weltweiten, sofortigen Atomausstieg wollen, rufen wir zu Streckenaktionstagen am 18. und 19. Februar 2017 auf. Wir werden einer Atomtransport-Strecke mit Regionalzügen folgen und die Reisenden auf Versorgungstransporte und Anlagen der Atomindustrie, die trotz „Atomausstieg“ unbefristet weiter laufen, aufmerksam machen. Wir werden in Kiel starten und bis nach Trier weiter fahren. Von Trier aus werden französische Aktivist*innen die Aktion weiter führen. Die Reise führt über Hamburg, Bremen, Osnabrück, Münster, Hagen, Köln, Bonn, Koblenz und Trier. Es ist möglich, unterwegs zuzusteigen.“

Infoseite zu den Aktionstagen:
urantransport.de/aktionstage

__________________________________________________________

TDRM macht Strahlung sichtbar!

https://tdrm.fiff.de/img/tdrm-logo.pngDas Tihange-Doel Radioation Monitoring-Projekt (TDRM) schafft Transparenz. Bürger*innen in den direkt betroffenen Regionen in Belgien, den Niederlanden und Deutschland sollen jederzeit ein Auge auf die Situation werfen können. Ziel ist, Behörden und Politik zu motivieren, auch auf ihrer Seite mehr Transparenz herzustellen. Entwickelt, aufgebaut und betrieben wird das Messnetz durch die TDRM-Projektgruppe. Sensorstationen zur Gammastrahlen-Messung werden in der Umgebung der beiden AKWs Doel und Tihange und im weiteren Umfeld installiert. Messdaten werden alle 10 Minuten zu einem projekteigenen Server übertragen und dort für die Darstellung aufbereitet. Die Messdaten stehen allen Bürgern unbewertet im Internet zur Verfügung. Die Projektgruppe ist bestrebt, alle Einflussnahme Dritter und alle Störversuche von außen abzuwehren und den ungehinderten Zugang zu nichtmanipulierten Messdaten jederzeit zu gewährleisten. Die Arbeitsgemeinschaft stützt sich ausschließliche auf ehrenamtliche Mitarbeit; beteiligt sind Mitglieder des FIfF, der IPPNW und des AAA.

zur Website TDRM

__________________________________________________________

Alle Jahre wieder – Castorpläne auf Eis legen

"Endlager" aus gelben und schwarzen "Atommüll"fässern in AhausGemeinsam wollen wir am 18.12.2016 um 14 Uhr vor dem Ahauser Atommülllager das Protestjahr ausklingen lassen und uns auf den Widerstand 2017 einstimmen. Wie auch in den vergangenen Jahren bietet der traditionelle Sonntagsspaziergang dazu einen passenden Rahmen: Es gibt aktuelle Infos zu den geplanten Castortransporten Jülich-Ahaus, Garching-Ahaus, weihnachtliche VolXküche, eine Weihnachtsüberraschung* und einen winterlichen Demozug um die Atommüllhalle.

* Die Überraschung war gelungen: Die Atomianer, die „Priesterschaft des Atommülls“ errichteten mit Unterstützung aller anwesenden Aktivist*innen ein „Endlager“ gegenüber dem Eingang des Ahauser Atommülllagers.

2016-12-18_aabn_klein-3       Die Atomianer bewachen das "Endlager" aus gelben und schwarzen "Atommüll"fässern in Ahaus

Aufruf zum Advents-Sonntagsspaziergang am Ahauser Atommülllager (SofA Münster)

2017 stehen die NRW-Landtagswahl und die Bundestagswahl an und für das Wahlkampf-Jahr wird offenbar zunächst auf die geplanten Westcastor-Transporte von Jülich nach Ahaus verzichtet. Seit 2009 sollten die Westcastoren nach Ahaus gebracht werden, gelungen ist das bis heute nicht. Durch Proteste wurden die Transporte bereits 2010 und 2012 verschoben und dann (vorerst) abgesagt.

Ab 2018 soll auch atomwaffenfähiger Atommüll aus dem Münchener Forschungsreaktor
Garching 2 nach Ahaus transportiert werden. Terrorgefahr und auch die in Ahaus – wie auch überall sonst – ungelöste Entsorgungsfrage werden von den Verantwortlichen komplett ignoriert. Aktuell ist noch nicht einmal der vorgesehene Castorbehälter MTR-3 fertig konstruiert und genehmigt.

Das Atommülldesaster in Ahaus, Jülich, Garching, Asse, Gorleben und anderswo lässt sich
weder durch Stillschweigen noch durch fadenscheinige Sicherheitsbeteuerungen und auch
nicht durch Wahlkampfgetöse lösen.

Sorgen wir dafür, dass alle Castor-Transport-Pläne endgültig auf Eis gelegt werden. Unser
klares Motto bleibt: Nix rein – nix raus!

__________________________________________________________

Der Staat darf Atomkraftwerke abschalten – und es kostet wenig

Über die Verfassungsklage der Stromkonzerne gegen die entschädigungslose Rücknahme der AKW-Laufzeitverlängerung und die Einführung konkreter Abschaltdaten für alle Reaktoren nach dem Super-GAU von Fukushima hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe am 6. Dezember 2016 entschieden: „Mit der Rücknahme der Laufzeitverlängerung von 2010 leistet der Gesetzgeber durch die damit erreichte, im Durchschnitt 12 Jahre frühere Abschaltung der Kernkraftwerke eine Risikominderung von ganz erheblichem Ausmaß.“ Fragen und Antworten zum Urteil von .ausgestrahlt.

ältere Artikel

Schreibe einen Kommentar