Aktuelles

Uranmüll und Urananreicherung werden trotz Atomausstieg weitergeführtNeue NRW-Landesregierung muss auch vor der eigenen Tür kehren:
Keine Uran-Lieferungen für US-Atombomben, Tihange und Co! – Urananreicherung in Gronau beenden! Kein weiterer Atommüll nach Ahaus!

Die Anti-Atomkraft-Initiativen und der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz begrüßen, dass alle neuen möglichen Regierungsparteien in NRW die Kritik an den maroden Atomreaktoren in Belgien teilen. Von einer neuen Landesregierung müssen dementsprechend umgehend konkrete Schritte wie ein Stopp der Uranlieferungen von Urenco aus Gronau und der Brennelementelieferungen aus Lingen umgesetzt werden. Durch die Versorgung der Pannen-Reaktoren in Doel, Tihange oder Fessenheim tragen
Urenco und das Land NRW eine Mitverantwortung für mögliche Unfälle. weiterlesen

gemeinsame Pressemitteilung des Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, AntiAtomBonn. Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie, Aktionsbündnis Stop Westcastor und Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)

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20 Wochen für 20 Bomben

Motiviert durch die guten Erfahrungen der Aktionspräsenz 2016 mit 45 Gruppen wird bis zur Bundestagswahl im September der Druck verstärkt. 20 Wochen lang  wird erneut in Büchel in der Eifel protestiert, vom 26. März bis 9. August 2017. Die 20 Wochen stehen für die 20 Atombomben, die in Büchel stationiert sind. Die US-Regierung plant, diese Atombomben aufzurüsten. Die neuen Atombomben, Typ B61-12, sind zielgenauer, flexibler und dadurch „besser“ einsetzbar. Eine neue Spirale der atomaren Aufrüstung hat begonnen. Ein Atomkrieg hätte unvorstellbare Folgen für die Bevölkerung und alles Leben auf der Erde.

Das Friedensforum Duisburg und das Anti-Atombündnis Niederrhein beteiligen sich an dieser Aktion – am 14. Mai waren wir in Büchel.

Hier gibts noch ein paar Fotos von unserer Mahnwache.

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Kettenreaktion Tihange

Am Sonntag dem 25. Juni 2017, findet die tri-nationale 90km lange Menschenkette von Tihange über Lüttich und Maastricht nach Aachen statt. Mit dieser Aktion fordern die Initiator*innen aus Belgien, Niederland und Deutschland, gemeinsam mit zehntausenden Menschen Hand-in-Hand die sofortige Abschaltung der Atomkraftwerke Tihange 2 und Doel 3.
Die Menschenketten-Aktion wird wie ein Band die drei Länder Belgien, Niederlande und Deutschland verbinden. Zum Zeitpunkt des Kettenschlusses reichen wir uns über Landesgrenzen und unterschiedlichen Sprachen hinweg nebeneinander stehend die Hände. Die Strecke verläuft größtenteils in den Niederlanden und Belgien, vor allem entlang der Maas im landschaftlich schönen Maas-Tal. Die Wege auf denen die Menschenketten-Aktion stattfindet, werden von der Polizei gesperrt sein.

alle Infos

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Prozesse, Haft und weitere Aktionen: Anti-Atom-Widerstand lässt sich nicht einschüchtern

Am morgigen Mittwoch (10.5.) wird vor dem Amtsgericht Harburg der dritte Verhandlungstag gegen eine Anti-Atom-Aktivistin stattfinden, der vorgeworfen wird, an einer Ankettaktion beteiligt gewesen zu sein. Am Donnerstag tritt eine andere Aktivistin, die wegen einer vergleichbaren Blockade zu einer Geldstrafe verurteilt wurde, ihre Haft in Hildesheim an. Was beide verbindet, ist die Überzeugung, dass es der Repression nicht gelingen wird, sie von weiteren Aktionen abzuhalten. weiterlesen

Update: Hanna hat am 11.5. ihre Haft angetreten

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26. April 1986 

Tschernobyl mahnt!

Vor 31 Jahren explodierte Block 4 im ukrainischen AKW Tschernobyl und die Katastrophe dauert immer noch an. Bis heute weiß keiner genau, wie es darin aussieht und wie es vor allem um den verbliebenen Brennstoff bestellt ist. Noch immer werden radioaktive Stoffe an die Umwelt abgegeben. Der damals unter großen Opfern errichtete Sarkophag ist brüchig, Wasser dringt ein. Eine neue, über 2 Milliarden Euro teure Schutzhülle, die 100 Jahre halten soll, ist 2016 fertiggestellt worden.
In der Sperrzone können auch 30 Jahre nach dem Super-GAU Menschen nicht ohne erhebliche Gefahr für die Gesundheit leben. Trotzdem sind inzwischen schätzungsweise rd. 10.000 Menschen dorthin zurückgekehrt.
Bereits mehrfach in den letzten 30 Jahren und auch in Zukunft können durch Waldbrände, Stürme, Überflutungen oder andere Naturkatastrophen oder selbst Bauarbeiten erneut größere Mengen radioaktiver Stoffe aufgewirbelt werden und sich großräumig verteilen.
Ein informatives Dossier zu Tschernobyl findet ihr bei ausgestrahlt.

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Liebe Freundinnen und Freunde,

seit Ende März bekannt wurde, dass aus der Brennelementefabrik Lingen nicht nur u. a. die Pannenreaktoren in Doel, Cattenom und Fessenheim beliefert werden, sondern auch der Bröckelreaktor Tihange 2, schlagen die bundesweite Berichterstattung und die politischen Reaktionen Kapriolen – endlich! Dabei geht es völlig zu Recht auch um die Urananreicherung in Gronau, denn das angereicherte Uran aus Gronau landet eben auch in Belgien, Frankreich, der Ukraine, China und anderswo!!

Deshalb rufen wir euch heute für Karfreitag, 14. April, auf zum diesjährigen Ostermarsch zur Urananreicherungsanlage Gronau sowie an der Urenco-Zentrifugentochter Enrichment Technology Company (ETC) am Forschungszentrum Jülich!

Der Ostermarsch Gronau beginnt mit einer Kundgebung um 13 Uhr am Bahnhof Gronau. Dort wird u. a. ein Vertreter der belgischen Anti-Atom-Bewegung zu diesen unsäglichen Uranexporten aus Gronau und Lingen nach Belgien sprechen. Abschluss ist an der UAA, von dort geht es per Shuttle-Bus zurück zum Bahnhof.

Wer mit dem Zug kommt: Ab Dortmund geht es um 10.52 Uhr los, ab Münster um 12.08 Uhr. Das AntiAtom-Bündnis Niederrhein fährt mit PKWs – MitfahrerInnen melden sich bitte bis spätestens Donnerstag 13.4. unter info(ät)antiatombuendnis-niederrhein.de.

Gerade jetzt ist öffentlicher Protest in Gronau sehr wichtig: Es sieht derzeit danach aus, als wolle Urenco unmittelbar NACH der Landtagswahl im Mai den Antrag auf Inbetriebnahme der neuen riesigen Uranmüll-Lagerhalle auf dem UAA-Gelände stellen. Das würde Kapazität für 60 000 Tonnen Uranoxid zur zeitlich unbefristeten (End-)Lagerung bedeuten sowie sehr viele Urantransporte von Frankreich durch das Rheinland, Ruhrgebiet und Münsterland nach Gronau. Wir brauchen keine neuen Uranmüll-Dauerlager, sondern die sofortige Stilllegung der UAA und der anderen Atomanlagen!

Zudem ist die Urananreicherung noch immer „der einfachste Weg zur Atombombe“. Wir wollen deshalb am Karfreitag in Gronau und Jülich auch ein klares Zeichen gegen die heiß diskutierte internationale Aufrüstung setzen und für ein weltweites Verbot der Urananreicherung protestieren.

Ostermarsch Jülich: Jülich ist ein guter Demo-Ort, denn in Jülich erforscht und entwickelt ETC für Urenco und Areva die Uranzentrifugen für die Urananreicherung – ETC liefert also das brisante Know-How. Start der Mahnwache am Karfreitag in Jülich ist um 14 Uhr vor ETC am Forschungszentrum Jülich.

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme! Bitte macht selbst noch ein bisschen Werbung für den Ostermarsch – danke!!

Aktuelle Infos auf der Ostermarsch-Sonderseite von www.sofa-ms.de sowie auf westcastor.blogsport.de

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Themencheck Umwelt und Energie

Am 14. Mai wird in NRW ein neuer Landtag gewählt. Das WDR-Magazin ‚Westpol‘ klopft in zentralen Themengebieten wieder die Positionen der aussichtsreichsten Parteien ab. In diesem Beitrag geht’s um Umwelt und Energiepolitik – für wen der vollständige Atomausstieg und das Ende der Atommülltransporte durch NRW ein wichtiger Aspekt für die Stimmabgabe ist, bekommt hier vielleicht die nötigen Infos. (WESTPOL, Sendung vom  26.03.2017, verfügbar bis 26.03.2018)

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Jetzt auch Brennelemente aus Lingen für Pannenreaktor Tihange 2

Bundesumweltministerin Hendricks gibt grünes Licht für Export – Atomkraftgegner: Ministerin leistet aktive Beihilfe zum AKW-Betrieb

Die Brennelementefabrik in Lingen beliefert mit Billigung des Bundesumweltministeriums seit Anfang März erstmals auch den aus Sicherheitsgründen heftig umstrittenen Pannenreaktor Tihange 2 bei Lüttich in Belgien mit Brennelementen.
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Gronauer Ostermarsch

Karfreitag, 14. April 2017 um 13 Uhr am Gronauer Bahnhof

Das AntiAtom-Bündnis Niederrhein wird dabei sein. Bitte verbreitet den Aufruf weiter und mobilisiert kräftig für den Gronauer Ostermarsch. Angesichts des politischen Säbelrasselns zum Ausbau der Atomwaffenarsenale, Aufstocken der Militäretats und der anhaltenden Diskussion um die Stilllegung der Urananreicherungsanlage Gronau in den Medien wollen wir am Karfreitag auf der Straße Druck machen für einen vollständigen Atomausstieg, Abrüstung und friedliche Konfliktlösung anstelle von Uran- und Waffenexporten sowie unbefristeter Urananreicherung und der drohenden Inbetriebnahme eines Endlos-Uranmülllagers.

Also auf zum Gronauer Ostermarsch am Karfreitag!

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Kein Funkkontakt zu Flugzeug – AKWs geräumt

Das Atomkraftwerk in Brokdorf wurde geräumt. Eine gerade stattfindende Demo vor den beiden Einfahrten wurde vorübergehend aufgelöst.

Wegen fehlenden Funkkontakts zu einem Flugzeug im deutschen Luftraum sind heute Vormittag in Niedersachsen und Schleswig-Holstein mehrere Atomkraftwerke vorübergehend geräumt worden. Wie das Umweltministerium in Hannover mitteilte, war um 10.27 Uhr zunächst in Niedersachsen Voralarm ausgelöst worden, da die Verbindung zu einem Verkehrsflugzeug mit Kurs London abgebrochen war.

Daraufhin wurden die AKWs Grohnde, Lingen und Unterweser kurzzeitig evakuiert. Ein paar Minuten später wurden auch in Schleswig-Holstein die AKWs Brunsbüttel und Brokdorf bis auf die Notbesetzungen geräumt. Im AKW Krümmel mussten Mitarbeiter Schutzräume aufsuchen. weiterlesen

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Deutschland sollte diesen Vertrag kündigen!

Kennt ihr die Energiecharta? Nein? Das tun die wenigsten. Aber vielleicht habt ihr davon gehört, dass Vattenfall gerade die Bundesrepublik auf 4.700.000.000 Euro Schadensersatz wegen des Atomausstiegs nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima verklagt. Über diese Klage entscheidet nicht etwa ein deutsches Gericht, sondern ein privates Schiedsgericht aus drei Anwälten in Washington. Es ist nicht die erste Klage Vattenfalls vor einem solchen Schiedsgericht: Bereits 2009 erreichte das schwedische Energieunternehmen dadurch die Aufweichung von Umweltauflagen für das Kohlekraftwerk Moorburg in Hamburg. Bisher stellt niemand in Frage, dass Vattenfall überhaupt vor das Schiedsgericht ziehen kann. Denn kaum jemand kennt die Grundlage dieser Klagen: den Vertrag über die Energiecharta von 1994. Das Umweltinstitut München hat sich den Vertrag genau angeschaut. Das Ergebnis: Dieser Vertrag sollte gekündigt werden. Er schützt die Partikularinteressen der Energie- und Bergbauindustrie und kollidiert mit europäischem Recht. Alle Hintergründe zur Energiecharta auf der Homepage des Umweltinstituts und in einem ausführlichen Dossier (Link zum PDF).

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Die Bundesregierung wird den internationalen Verhandlungen über ein Atomwaffenverbot fernbleiben. Das erklärte das Außenministerium in einem Schreiben vom 9. Februar 2017 an mehrere Friedensorganisationen, darunter die deutschen Sektionen der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) und der Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW). Ab dem 27. März 2017 werden geschätzte 130 Staaten in New York über einen Vertrag diskutieren, der die Ächtung und Abschaffung dieser Massenvernichtungswaffen zum Ziel hat. mehr Infos

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40 Jahre und kein bisschen leise …

Für die Menschen im Wendland ist der 22. Februar 1977 „der Tag“, der Tag, der alles veränderte, der immense politische Verwerfungen – nicht nur im Wendland – zur Folge hatte. Ministerpräsident Ernst Albrecht hatte Gorleben als Standortort für das „Nukleare Entsorgungszentrum“ aus dem Hut gezaubert, erst kurz zuvor kam Gorleben ins Spiel, wie man inzwischen aus den Akten weiß. Ein gigantischer militär-industrieller Komplex auf rund 12 Quadratkilometern sollte entstehen, im Zentrum die Plutoniumfabrik. Im Neusprech: der „Entsorgungspark“ hätte im Kern eine „Wiederaufarbeitungsanlage“ mit einer Brennelementefabrik und oberirdischen Abfalllägern zur Folge gehabt.

Geblieben ist das zähe Ringen um die Errichtung eines nuklearen Endlagers, geblieben sind Fasslager und Castorhalle und eine „Polit-Konditionierungsanlage“ (PKA). Denn die veraltete Pilotkonditionierungsanlage ist nur auf dem Papier genehmigt und wird, so vermutet die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI), nur aus politischen Gründen nicht verbannt: sie gilt als Entsorgungsnachweis für kaputte Castorbehälter in der ganzen Republik. weiterlesen (externer Link zur BI Lüchow-Danneberg)

Und zu Pfingsten gibt’s im Wendland auch dieses Jahr wieder die Kulurelle Widerstandspartie.

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Aktionstage gegen Urantransporte

 

Update: Mit den „Simpsons“ haben wir die Aktivist*innen am Duisburger Hauptbahnhof empfangen, um kurz nach 14 Uhr gings dann über Münster nach Gronau, wo wir herzlich (und mit lecker Essen) begrüßt wurden.Insgesamt wurden während der zweitägigen Fahrt tausende Flyer verteilt und die Reisenden informiert. Infos und eine Fotoauswahl findet ihr hier.

Antiatom-Aktivist*innen aus Deutschland und Frankreich protestieren am Wochenende 18./19.2.2017 gegen Urantransporte quer durch die Republik und das Ruhrgebiet. Am Sonntag macht die zweitägige Aktion auch Halt in Duisburg. Wir empfangen die internationalen Aktivist*innen um 13 Uhr am Duisburger Hauptbahnhof und unterstützen sie auf ihrer letzten Etappe nach Gronau. weiterlesen

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Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ e.V.:
Pressemitteilungvom 24.01.2017

Westcastor-Resolution an NRW-Umweltministerium überreicht
Staatssekretär Knitsch: „Kein Castor-Transport in nächsten 2-3 Jahren“

Zumindest in den nächsten 2 bis 3 Jahren werde es keine Castor-Transporte aus
Jülich nach Ahaus geben. Das jedenfalls ist die Einschätzung von Staatssekretär
Peter Knitsch aus dem NRW-Umweltministerium. Vorgetragen wurde sie am
Montagabend (23.01.) bei einem Gespräch in Düsseldorf mit einer Delegation des
Aktionsbündnisses Münsterland gegen Atomanlagen. Knitsch begründete seine
Erwartung damit, dass durch die notwendige Anwendung neuer
Sicherheitsrichtlinien zum Schutz von Atomtransporten vor Terrorangriffen
umfangreiche Maßnahmen erforderlich seien, die längere Zeit in Anspruch nehmen
würden. weiterlesen

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Aktionstage gegen Urantransporte

train-areva-blanc-1024x552Aktive der Kampagne gegen Urantransporte planen für den 18. – 19. Februar 2017 Aktionstage gegen Urantransporte:

„Der sogenannte Atomausstieg ist beschlossen – Atompolitik kein Thema mehr? Dennoch fahren täglich Atomtransporte quer durch die Welt, um die Atomindustrie mit neuem Brennstoff zu versorgen. Uran wird abgebaut, umgewandelt, angereichert, in Brennelemente gepresst, zu Atomkraftwerken transportiert. Diese Transporte sind Lebensader und zugleich Achillesferse der Atomindustrie – ohne Atomtransporte könnten Atomkraftwerke nicht laufen. Weil wir einen weltweiten, sofortigen Atomausstieg wollen, rufen wir zu Streckenaktionstagen am 18. und 19. Februar 2017 auf. Wir werden einer Atomtransport-Strecke mit Regionalzügen folgen und die Reisenden auf Versorgungstransporte und Anlagen der Atomindustrie, die trotz „Atomausstieg“ unbefristet weiter laufen, aufmerksam machen. Wir werden in Kiel starten und bis nach Trier weiter fahren. Von Trier aus werden französische Aktivist*innen die Aktion weiter führen. Die Reise führt über Hamburg, Bremen, Osnabrück, Münster, Hagen, Köln, Bonn, Koblenz und Trier. Es ist möglich, unterwegs zuzusteigen.“

Infoseite zu den Aktionstagen:
urantransport.de/aktionstage

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TDRM macht Strahlung sichtbar!

https://tdrm.fiff.de/img/tdrm-logo.pngDas Tihange-Doel Radioation Monitoring-Projekt (TDRM) schafft Transparenz. Bürger*innen in den direkt betroffenen Regionen in Belgien, den Niederlanden und Deutschland sollen jederzeit ein Auge auf die Situation werfen können. Ziel ist, Behörden und Politik zu motivieren, auch auf ihrer Seite mehr Transparenz herzustellen. Entwickelt, aufgebaut und betrieben wird das Messnetz durch die TDRM-Projektgruppe. Sensorstationen zur Gammastrahlen-Messung werden in der Umgebung der beiden AKWs Doel und Tihange und im weiteren Umfeld installiert. Messdaten werden alle 10 Minuten zu einem projekteigenen Server übertragen und dort für die Darstellung aufbereitet. Die Messdaten stehen allen Bürgern unbewertet im Internet zur Verfügung. Die Projektgruppe ist bestrebt, alle Einflussnahme Dritter und alle Störversuche von außen abzuwehren und den ungehinderten Zugang zu nichtmanipulierten Messdaten jederzeit zu gewährleisten. Die Arbeitsgemeinschaft stützt sich ausschließliche auf ehrenamtliche Mitarbeit; beteiligt sind Mitglieder des FIfF, der IPPNW und des AAA.

zur Website TDRM

 

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