Archiv – 2013

Was für ein Wahnsinn! Gerade einen Artikel im Kölner Stadt-Anzeiger gelesen, in dem es darum ging, wie überaus sicher die Codes für die Atomraketen der Amis im Kalten Krieg waren … Weil die Mitarbeiter des „Strategic Air Command“ anscheinend zu blöd waren, sich ein Passwort zu merken, wählten sie die unglaublich komplizierte Kombination 0000 0000. Und mit diesem überaus schwer zu merkenden „Passwort“ konnten tatsächlich die Atomwaffen scharf und zum Abschuss bereit gemacht werden.

Ach ja, und weil das Passwort so schwer zu merken war, wurde es natürlich auf Zetteln notiert …

hier gehts zum Artikel (externer Link)

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Atomwaffenbrisanter Urenco-Verkauf:
Bundesregierung verweigert Beteiligung des Bundestages
Niederländisches Parlament veranstaltet einen öffentlichen runden Tisch  – NRW-AtomkraftgegnerInnen nehmen auch teil

In den Niederlanden  fand am 5. Dezember im Parlament in Den Haag ab 10 Uhr ein öffentlicher Runder Tisch zum Verkauf der Urenco-Anteile statt. In den Niederlanden besteht die berechtigte Angst, dass wie schon in den 1970er-Jahren, erneut Blaupausen für die militärisch äußerst brisanten Urananreicherungs-Zentrifugen entwendet werden könnten.

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Ausblick auf 2014:  Am 11. März jährt sich der Beginn der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima zum dritten Mal. Daran wollen die Anti-Atomkraft-Initiativen mit einer landesweiten Demonstration am 8. März in Jülich erinnern.
Im Rahmen der bundesweiten Ostermarschaktivitäten für Frieden und Abrüstung der Friedensbewegung soll 2014 am Karfreitag (18. April) ein Ostermarsch in Gronau stattfinden.

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Update: Die Demo in Berlin war ein toller Erfolg – 16.000 Teilnehmer*innen aus dem ganzen Bundesgebiet wir haben für Erneuerbare Energien und gegen Kohle- und Atomkraft demonstriert. Auch aus Duisburg und vom Niederrhein sind wir nach Berlin gefahren.  Damit haben wir alle ein deutliches Signal an die „GroKo“ gesandt, die sich im Koalitionsvertrag auf ein Ausbremsen der Energiewende verständigt hat. Bilder zur Demo gibt’s z. B. bei Campact und .ausgestrahlt.

Am 30. November findet in Berlin eine Großdemonstration unter dem Motto  „SONNE & WIND statt Fracking, Kohle & Atom“  statt.

Die Mehrheit der Bevölkerung will den Atomausstieg und die Energiewende. Und sie will dies schneller, als es von der Politik derzeit geplant ist. Aber die Entwicklungen insbesondere im Zusammenhang mit den aktuellen Koalitionsverhandlungen in Berlin lassen Schlimmes befürchten. Die Lobbyisten der umwelt- und menschenverachtenden Energiegewinnung aus fossilen Quellen und der Atomkraft setzen alles daran, die öffentliche Debatte zu manipulieren. Die Energiewende wird nur noch über den Strompreis für den Normalverbraucher diskutiert. Die großzügigen Rabatte für die energieintensiven Unternehmen werden ebenso unter den Teppich gekehrt wie die Raffgier der Konzerne, die die ständig fallenden Preise an der Großhandelsbörse NICHT an den Endverbraucher weitergeben. Auch die vollkommen verfehlte Einspeise-Logik findet sich in der öffentlichen Debatte nicht wieder: Man gibt unflexiblen Energiedinosauriern wie Kohle- oder Atomkraftwerken Vorfahrt vor flexiblen Gaskraftwerken. Gerade die Gaskraft ist in der Lage, Schwankungen in der Wind- und Sonnenkraft auszugleichen. Ein Gaskraftwerk ist in 9 Minuten hochgefahren. Kohle- und Atomkraftwerke müssen ständig laufen. Damit blockieren Kohle- und Atomkraft die Einspeisung von Erneuerbaren – oder von Gaskraft, falls die Sonne mal nicht scheint. Und jetzt jammern die Konzerne, dass sich die Gaskraftwerke nicht mehr lohnen. Kein Wunder, wenn erstens die Politik denen die Vorfahrt nimmt und zweitens die Energiekonzerne nicht in der Lage sind, sich den veränderten Realitäten anzupassen. Aber bei aller Strompreislüge und bei aller verfehlten Energiesteuerungspolitik: Die Folgekosten für ein versautes Klima und eine zerstörte Natur werden derzeit gar nicht mehr in den Blick genommen.

Es ist also an der Zeit, den Herrschaften in Berlin den Blick für diese Aspekte zu schärfen und deutlich zu machen, dass die Energiewende und damit der Atomausstieg von uns gewollt werden.

Es ist an der Zeit, die Energiewende zu retten. Deswegen: Auf nach Berlin. Nähere Infos finden sich unter www.energiewende-demo.de

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Der BBU und die DFG-VK NRW laden gemeinsam für den 16. November 2013 von 14.00 – 19.00 Uhr zu einer Tagung in Duisburg ein. Thema: Atomanlagen + Atomwaffen. Zwei dunkle Seiten derselben Medaille. Gemeinsame Wege gegen nukleare Bedrohung.  Tagungsort: Internationales Zentrum Duisburg, Flachsmarkt 15, 47051 Duisburg.

Logo-Tagung-16-11-2013Themen und Referenten u. a.: Kazuhiko Kobayashi (Tokyo): Der Zusammenhang zwischen Atomwaffen und Atomkraftwerken aus japanischer Sicht; Günter Wippel (Freiburg), AG uranium-network.org: Uranabbau aus Sicht der Menschenrechts- und Umweltbewegung, Regina Hagen (Darmstadt), Kampagne “atomwaffenfrei.jetzt”: Keine Modernisierung – Atomwaffen bei uns und weltweit abschaffen!;  Michael Zerkübel (Moers), AntiAtom-Bündnis Niederrhein: (Noch) Kein Atomausstieg in NRW. Widerstand gegen Atomanlagen und Atomtransporte zwischen Rhein und Weser; Hannelore Tölke (Dortmund), DFG-VK NRW: Gegen Kriegsbeteiligung und Rüstung: Mahnwachen, Ostermärsche und Blockaden der Friedensbewegung in NRW.

Hier gehts zum Tagungs-Flyer, der die Einladung und organisatorische Hinweise enthält.

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Den Widerstand gegen Atomanlagen organisieren hat sich die anstehende
Anti-Atom-Herbstkonferenz zum Ziel gesetzt, die vom 18. bis 20. Oktober
in Hamburg im Centro sociale stattfinden wird.

Und Atomanlagen gibt es hier noch eine Menge. Auch wenn ein Großteil der
bundesdeutschen AKW abgeschaltet wurde, laufen weiterhin 9 Reaktoren
weiter und produzieren Atommüll. Die Kapazitäten der Atomfabriken in
Gronau und Lingen werden ausgebaut. Daneben versucht mit aller Gewalt
eine Koalition aus  CDU, SPD und Grünen das „Endlagerproblem“ zu
entsorgen, also sich selbst des Problems um die radioaktiven
Hinterlassenschaften des fossil-nuklearen Zeitalters zu entledigen.
Aber auch international soll ein Blick auf die Atomprogramme anderer
Staaten und den Widerstand dagegen geworfen werden. So werden
Aktivist_innen aus Polen und Indien zu Gast sein und andere aus
Unterstützungsgruppen über den Uranabbau in Mali oder den aktuellen
Stand in Fukushima berichten.

Als Einstieg dazu beginnt die Konferenz am Freitag Abend mit einer
Podiumsdiskussion, mit dem Titel „Atomausstieg? Von wegen!
Intervenieren gegen den Atomstaat im Wandel“, um mit Vertreter_innen aus
sehr unterschiedlichen Bereichen der Bewegung einen Einstieg in die
Konferenz und die Frage nach Bewegung, ihrer Organisierung und
Interventionen zu schaffen.

Die Herbstkonferenz soll allen Organisierten, und auch einfach nur
Interessierten, einen Raum zur Verfügung stellen, um sich auszutauschen,
Pläne zu schmieden und sich zu organisieren – gegen das schleichende
Gift eines vermeintlichen Atomausstieges.

Kontakt&Anmeldung: herbstkonferenz2013@nadir.org
Web: www.anti-atom-konferenz.org

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Pradeep Indulkar reist im September durch Deutschland – mit seinem Film „High Power“ über das Leben der Menschen in der Nähe der indischen Atomanalage Tarapur (4 AKWs und Wiederaufarbeitung) und Informationen zum Widerstand gegen die im westindischen Jaitapur von Areva geplanten Atomkraftwerke. Die katastrophalen Zustände bei indischen Atomanlagen werden in Indien systematisch verschwiegen. Neue AKWs sollen auch mit deutscher Hilfe gebaut werden. Die Menschen an den geplanten Standorten wollen keine Atomkraftwerke. Gestern haben wir den Film im AZ Mülheim gezeigt und mit den Zuschauern diskutiert. Eine Folge: Hier gibt es  nun ein paar zusammengestellte Infos zu Film & Regisseur, zum geplanten AKW in Jaitapur und zur indischen Anti-Atom-Bewegung.

Filmvorfuehrung-High-Power-in Muelheim-16-9-13Link zu Pradeeps Facebook-Seite

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14.9.2013 Mehrere Tausend Menschen haben heute, eine Woche vor der Bundestagswahl auf Anti-Atom-Demon­strationen deutlich gemacht, dass die Auseinandersetzung um Atomenergie weitergeht. In Duisburg demonstrierten ab fünf vor zwölf rund 250 Menschen bei teilweise starkem Regen gegen die Atommüll-Konditionierungs­anlage der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) mitten im Wohngebiet Duisburg-Wanheim. – In Braunschweig umzingelten mehr als 2.000 Menschen die Fa. Eckert&Ziegler. – Und unter deutscher Beteiligung aus dem Grenzland demonstrierten rund 500 Menschen im französischen Metz gegen das AKW Cattenom.

Auftaktkundgebung "5 vor 12" Duisburg als Atommüll-Drehscheibe der ganzen Republik? Schluss damit! in Duisburg, 14.9.2013

Hier gehts zu den Fotos aus Braunschweig und Duisburg

In Duisburg-Wanheim betreibt die GNS eine Atommüllkonditionierungsanlage in unmittelbarer Nähe zu Wohngebäuden und darf nach derzeitigem Genehmigungsstand 3300t Atommüll lagern und verarbeiten. Da aber mit Ahaus offiziell nur ein Zwischenlager und mit Schacht Konrad ein unsicheres „wer-weiß-wann-es-je-fertig-ist-Endlager“ zur Verfügung stehen, verschleiern die Atomanlagen und die zahlreichen Transporte lediglich die Atommüllproblematik. Auch die anderen atomaren Problemfälle in NRW wie das Debakel um die Jülicher Westcastoren, die Gronauer Urananreicherungsanlage und das Ahauser Dauer-Zwischenlager waren Thema der Demo.

Ein sicheres und durchdachtes Entsorgungskonzept sieht anders aus! Auf die Politik und Atomindustrie ist kein Verlass!

Wir fordern die sofortige Stilllegung der Atomanlagen, keine weitere Atommüllproduktion und den Stopp aller Atomtransporte, da diese das Entsorgungsproblem nur verschleiern.

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Nur noch 1 Tag bis zur Demo. Das Programm steht – kommt zahlreich und mobilisiert eure Familien und Freunde.

Zeitgleich findet am 14. September auch eine Demo und Menschenkette in Braunschweig statt, für die wir den FreundInnen viel Erfolg wünschen!!! Atomalarm Braunschweig 14.9.2013

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Verschiedentlich ist es ja schon angeklungen: Am Samstag, den 14. September rufen wir in Duisburg zu einer Großdemonstration gegen die Konditionierungsanlage der GNS auf. Wir wollen nicht, dass Duisburg mehr und mehr zur Atommüll-Drehscheibe für die ganze Republik wird. Wir wollen, dass die Anlage der Gesellschaft für Nuklearservice ihre Tore in Duisburg schließt – und zwar für immer. mehr

Und hier gehts zum Demoaufruf und zur Plakatbestellung

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Proteste gegen Atommüllproduktion, für den Sofortausstieg und eine andere Klimapolitik

Im Hoch- und Spätsommer finden Aktionen und Camps statt, bei denen auch immer wieder die ungelöste Atommüllfrage thematisiert werden wird. So gibt es z. B. in Gorleben am 24. und 25. August einen Widerstandsmarathon. Beim Klimacamp und beim Reclaim the Fields-Camp werden Hunderte Aktivist_innen aus ganz Europa  zusammenkommen und bei den gemeinsamen Aktionstagen (30.08-02.09.) Widerstand gegen RWE, Europas größten Klimakiller, leisten. Und in Duisburg und Braunschweig wird am 14. September zeitgleich gegen dortige Anlagen zur Atommüllbehandlung demonstriert.

Hier eine (unvollständige) Sommer-Aktionsübersicht:

23. August bis 1. September: Klimacamp,
www.klimacamp.ausgeco2hlt.de

24. und 25. August: Widerstandsmarathon in Gorleben,
www.bi-luechow-dannenberg.de

28. August bis 6. September: Reclaim the Fields Camp,
www.reclaimthefields.org

14. September: Demonstration in Duisburg,
www.antiatom-buendnis-niederrhein.de

14. September: Demonstration in Braunschweig,
www.biss-braunschweig.de

14. September: Demonstration gegen das AKW Cattenom,
www.cattenom-non-merci.de

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Liebe FreundInnen, MitstreiterInnen, Interessierte,

EU-Energiekommissar Oettinger und sein Kollege Almunia wollen den Bau von weiteren Atomkraftwerken in der EU subventionieren. Verkauft wird diese offensichtliche Steilvorlage an die mächtigen Konzerne, die Dank erneuerbarer Energien zunehmend auf ihrem Atomstrom sitzen bleiben, auch noch als Beitrag zum Klimaschutz! Was dahinter steckt, ist simpel und gefährlich: Die alteingesessenen Konzerne, die durch Kohle-Dreckschleudern und Atomkraftwerke zu viel Geld und Macht gekommen sind, rüsten sich zum Kampf um die zukünftigen Marktanteile auf dem Energiemarkt. Je mehr die alten Konzerne von diesem Kuchen abbekommen, desto weniger haben Sonne, Wind und Co. eine Chance. Und wenn heute Milliarden in alte Techniken investiert werden, werden Fakten für Jahrzente geschaffen und die regenerativen Energien sind für entsprechend lange Zeiträume raus aus dem Rennen.

Das muss verhindert werden. Ein Möglichkeit besteht darin, die Petition von Avaaz zu zeichnen. Einfach dem Link folgen:
http://www.avaaz.org/de/petition/Keine_weiteren_AKW_in_der_EU/?ciXBZcb

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Ein Tipp für alle, die zum Ferienanfang noch nicht so recht wissen, was sie machen sollen – wie wäre es mit einem Besuch im Antiatomcamp Nirgendwo im Münsterland

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Bereits im April haben wir eine Informationsveranstaltung zur GNS in Wanheim durchgeführt. Aber wir wollen auch außerhalb Wanheims dieses Thema bekannter machen, denn leider wissen selbst viele Duisburger nichts von dieser Atomfabrik. Die nächste Möglichkeit, sich zu informieren, ist am kommenden Dienstag ganz zentral im Cafe Museum:

Dienstag, 09. Juli 2013, 19 Uhr
Café Museum am Kantpark,
Friedrich-Wilhelm-Str. 64 in 47051 Duisburg

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Am 30. Juni fand die Landeskonferenz der Anti-Atom-Initiativen NRW

Gruppenfoto der TeilnehmerInnen der Landeskonferenz der Antiatom-Initiativen NRW am 30. Juni 2013
TeilnehmerInnen der Landeskonferenz der Antiatom-Initiativen NRW am 30. Juni 2013

in Duisburg statt. Auf Einladung des AntiAtom-Bündnisses Niederrhein kamen 50 VertreterInnen verschiedenster Initiativen nicht nur aus Nordrhein-Westfalen, sondern auch aus Niedersachsen zusammen. Dabei wurden zahlreiche Entwicklungen und Probleme der Spirale aus Herstellung, Transport und Einsatz von Kernbrennstoffen ebenso in den Blick genommen wie die ungelösten Fragen der Entsorgung von Atommüll. mehr

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Ein Zeugnis von Hilflosigkeit und Fracksausen – der sogenannte Kompromiss zum Endlagersuchgesetz

Wenn es nicht so traurig und beschämend wär, könnte man es fast schon wieder Slapstick nennen. Da zanken sich die Landesfürsten um „gerechte Verteilung von Lasten“. Es geht um nicht mehr oder weniger als um die Frage, in welchen Bundesländern Castor-Behälter mit hochradioaktivem Atommüll aus Sellafield und La Hague zwischen gelagert werden sollen. Und weil man sich aus wahlkampftaktischen Gründen nicht einig wird, verkauft uns unsere sogenannte umweltpolitische Elite einen sogenannten Kompromiss zum sogenannten Endlagersuchgesetz als großen Wurf. Und nun hofft man, den vollkommen missratenen Start zum Gesetzgebungsverfahren in Sachen Endlagersuche wieder gerade biegen zu können. Bei dem Kompromiss handelt es sich aber nur um tumbes Zeitspiel. Wie dumm ist das denn schon wieder? mehr

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8. Juni, Dreiländereck, Aachen – 14 Uhr: Internationale Demo

Am 3. Juni wurde der Atomreaktor Doel 3 bei Antwerpen wieder angeschaltet, Tihange 2 soll heute (am Mittwoch) folgen.  Die maroden Reaktoren mit ihren tausend Rissen im Stahlmantel sind ab sofort wieder der nuklearen Strahlung, den hohen Temperaturen und Drücken ausgesetzt. Beide gefährden das Leben der Menschen in unserer Region.

Die Antwort ist eine internationale Demo am Drei-Länder-Eck.

Als Symbol, dass Strahlung nicht vor Grenzen halt macht, ruft das Aachener Bündnis gegen Atomenergie gemeinsam mit belgischen und niederländischen Antiatomkraftgruppen zu einem Demonstrationszug durch alle drei Länder auf. mehr

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Lieber nicht auf KONRAD vertrauen

Infoveranstaltung und Diskussion am 4. Juni 2013   mehr

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Und schon wieder ein Atomtransport

Am Dienstag, den 21. Mai wurde ein LKW-Transport von mehr als 200 kg hochradioaktivem und hochgiftigen Plutonium gestartet. Bestätigt ist bislang, dass der Transport die Region Aachen passiert hat. Ob die strahlende Fracht von dort aus inzwischen weitertransportiert wurde, ist bislang nicht bekannt. Die wahrscheinlichste Transportroute ist nun die Achse Moers-Duisburg-Oberhausen-Münster-Bremen-Hamburg. Bei dem transportierten Material handelt es sich um mehr als 200 kg Plutonium, welches in Form sogenannter Mischoxid-Brennelemente vom belgischen Atomkomplex Dessel zum Atomkraftwerk Brokdorf befördert wird. mehr

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Atommüll aus dem AKW Krümmel auf dem Weg nach Duisburg

6. Mai: 3 Waggons mit Atommüll sind derzeit auf dem Weg nach Duisburg. Drei Frachtcontainer werden per Bahn vom Atomkraftwerk Krümmel zur Duisburger Konditionierungsanlage geschafft.
Für diesen Atommüll gibt es im dortigen Atomkraftwerk keine Lagerkapazität. In der Duisburger Anlage der Gesellschaft für Nuklear Service (GNS), die sich mitten in einem Wohngebiet befindet, können diese Materialien bis zu vier Jahre verbleiben. mehr …

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Lako 30. Juni 2013

Die nächste Landeskonferenz der Antiatom-Initiativen in NRW findet in Duisburg statt. Mehr …