Kleiner Blick in die Geschichte der Antiatomarbeit in Duisburg

Natürlich existiert der Protest gegen die GWN nicht erst seit 2012, als sich das AntiAtom-Bündnis Niederrhein zusammengefunden hat. Seit den 80er Jahren gibt es das Engagement gegen die GNS in Duisburg.

So fand 1989 eine Demo der AntiAtomgruppe Duisburg gegen das Vorhaben der Preussen Elektra statt, marode Atommüllfässer von Gorleben nach Duisburg zu bringen. Diese Fässer standen im Zusammenhang mit dem Trans-Nuklear-Skandal, der seinerzeit ziemlich viel Staub aufgewirbelt hat – der eine oder die andere erinnert sich vielleicht (für alle, die das nochmal genauer wissen wollen: eine gute Aufbereitung findet ihr bei umweltfairaendern.de)

Auch in den 90er Jahren gab es Widerstand: 1995 feierten AtomkraftgegnerInnen schon das zweite Widerstandsfest gegen die GNS, zu dem Gruppen und Initiativen aus dem ganzen Bundesgebiet kamen.

Und 1998 konnte, auch durch die Arbeit der Anti-Atomgruppe Duisburg, die Lagerung von radioaktiven Containern in Duisburg-Hamborn verhindert werden.

 

Kleine Erfolge sicherlich, und wir brauchen weiterhin einen langen Atem, aber dieser Blick zurück ermutigt doch auch.

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