Unterstützung des AntiAtom-Bündnis Niederrhein für internationale Protestaktion

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Pressemitteilung vom 16.2.2017 / Antiatom-Aktivist*innen aus Deutschland und Frankreich protestieren am Wochenende gegen Urantransporte quer durch die Republik und das Ruhrgebiet. Am Sonntag macht die zweitägige Aktion auch Halt in Duisburg. Das AntiAtom-Bündnis Niederrhein empfängt die internationalen Aktivist*innen am Duisburger Hauptbahnhof und unterstützt diese auf ihrer letzten Etappe.

Das AntiAtom-Bündnis Niederrhein weist schon seit langem auf die Urantransporte hin, die regelmäßig das Ruhrgebiet durchqueren. Es handelt sich dabei um Transporte von Uranerzkonzentrat von den norddeutschen Überseehäfen ins französische Narbonne. In Gegenrichtung wird Uranhexafluorid aus Südfrankreich ins nordrhein-westfälische Gronau transportiert. Das Ruhrgebiet, und je nach wechselnder Streckenführung auch Duisburg, sind von diesen Transporten direkt betroffen.

Eine internationale Gruppe von Antiatom-Aktivist*innen befährt am kommenden Wochenende eine der möglichen Transportrouten per Bahn und macht am Sonntag auch Halt in Duisburg. Das AntiAtom-Bündnis Niederrhein wird zum einen die Aktivist*innen um 13.00 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz empfangen und sich zum anderen an der weiteren Fahrt bis zur Urananreicherungsanlage im münsterländischen Gronau beteiligen.

Dabei sollen während der Fahrt und an den Bahnhöfen Reisende und Passanten über die strahlenden Transporte und die hiermit verbundenen Risiken informiert werden.

Michael Zerkübel vom AntiAtom-Bündnis dazu: „Alle sprechen vom Atomausstieg, aber in Deutschland schlägt mit der Urananreicherungsanlage in Gronau eines der Herzen der atomaren Brennstoffproduktion. Diese hält die Schrottmeiler in Belgien und Frankreich erst am Laufen. Wir fordern das Aus dieser Brennstoffproduktion und das Ende der Urantransporte durch Deutschland.“

Aus Sicht der Atomkraftgegner*innen hat Deutschland damit eine Möglichkeit, das Ende der Bedrohung durch die belgischen und französischen Uraltreaktoren einzuläuten. Hierzu bedürfe es eines Transportverbotes.

weitere Informationen zur Aktions-Zugfahrt gibts’s hier